Förderung Käferbekämpfung ab sofort möglich

Wir setzen uns weiter für eine höhere Entschädigung ein!

Bereits letzte Woche hat das Ministerium den

Regionalforstämtern per Erlass ( die Förderung von "Maßnahmen zur Bewältigung der Folgen von Extremwetterereignissen" übertragen. Jedes Regionalforstamt erhält zunächst eine Zuteilung in Höhe von 25.000 € für "unverzügliche Bewilligungen". Insgesamt stehen für 2019 Kassenmittel in Höhe von 1,248 Millionen Euro zur Verfügung.
Wegen der Dringlichkeit der Maßnahmen werden keine Stichtage oder Projektauswahlkriterien zugrunde gelegt. Das bedeutet, dass vollständig eingereichte und genehmigungsfähige Anträge direkt bewilligt werden.

Gefördert werden insektizid freie Waldschutzmaßnahmen wie die Überwachung von Schadorganismen (=Käfer) oder die Bekämpfung von Schadorganismen durch Maßnahmen der Aufarbeitung, dem Abtransport oder dem Hacken der Resthölzer. Auch die Anlage von Holzlagerplätzen wird bezuschusst.
Das Antragsformular wird auch auf der Homepage des Landesbetriebes Wald und Holz NRW abrufbar sein unter www.wald-und-holz.nrw unter der Rubrik Forstwirtschaft/Förderung. Weitere Informationen erhalten Sie bei Ihrem Regionalforstamt.

FDP und der Waldbauernverband sehen die Höhe der zur Verfügung gestellten Mittel im Hinblick auf den Umfang der Katastrophe als deutlich zu niedrig an. Wir sind hier weiterhin politisch aktiv, um Nachbesserungen zu erreichen!

Werner Michels

 

 

FDP beantragt „Heimfinder-App“ für den Rhein-Sieg-Kreis

Siegburg 18. März 2019 – Die FDP-Kreistagfraktion beantragt zur heutigen Sitzung des Kreis-Sozialausschusses die Prüfung einer „Heimfinder-App“ für den Rhein-Sieg-Kreis. Die App soll Menschen mit Pflegebedarf dabei helfen, einen Kurz- oder Langezeitpflegeplatz in der Nähe ihres Wohnorts zu finden. Neben Informationen zu den vor Ort ansässigen Pflegeeinrichtungen soll die App auch darstellen, über welche Bettenkapazitäten das jeweilige Heim verfügt.

„Wenn plötzlich Pflegebedarf entsteht, sind schnell verfügbare und verständlich aufbereitete Informationen wichtig“, so Christoph Küpper, stellvertretender Vorsitzender der FDP-Fraktion. Im Rhein-Erft-Kreis und im Rhein-Kreis-Neuss gebe es bereits eine entsprechende App, die einfach zu installieren und intuitiv zu bedienen sei. „Wir schlagen daher vor, dass einer der beiden Kreise uns diese App vorstellt und die Kreisverwaltung prüft, wie sich ein solches Angebot auch für den Rhein-Sieg-Kreis darstellen lässt“, so Küpper weiter. Die Freidemokraten regen daher an, dass ein Vertreter des Rhein-Erft-Kreises oder des Rhein-Kreises Neuss zu einer Sitzung des Kreis-Sozialausschusses eingeladen wird.

Wichtig ist der FDP, dass bei dieser Prüfung auch die Bundesstadt Bonn mit einbezogen wird. „Pflegebedarf macht nicht an der Kreisgrenze halt“, so Küpper weiter. Ein gemeinsames Angebot des Kreises und der Stadt Bonn sei bürgerfreundlich und können zudem dabei helfen, die Kosten durch Zusammenarbeit zu reduzieren.  

FDP-Kreistagsfraktion will Beratung über Zukunft der Klärschlammverwertung

Siegburg – Die FDP-Kreistagsfraktion hat jetzt beantragt, in der nächsten Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Klimaschutz des Kreistages über die zukünftige Klärschlammverwertung im Rhein-Sieg-Kreis zu beraten. Denn durch die Novellierung der Klärschlammverordnung wird in Zukunft die Verwendung von Klärschlamm in der Landwirtschaft deutlich begrenzt. So dürfen beispielsweise Kläranlagen in einem Einzugsgebiet von 50.000 bis 100.000 Einwohnern nur noch bis zum 31.12.2031 Klärschlamm in der Landwirtschaft einsetzen. Damit soll verhindert werden, dass bedenkliche organische Substanzen wie gesundheitsschädliche Arzneimittelrückstände, Antibiotika und Schwermetalle über das Grundwasser und Pflanzen in die menschliche Nahrungskette gelangen. Als Alternative bleibt für viele Kommunen daher nur noch die Klärschlammverbrennung. Zudem hat der Gesetzgeber bis 2029 die Phosphorrückgewinnung aus der Fäkalienverbrennung vorgeschrieben. „Angesichts dieser gesetzlichen Auflagen, die viele Kommunen vor große Probleme stellen, ist es an der Zeit, dass sich der Rhein-Sieg-Kreis mit dieser Thematik befasst“, erklärt Klaus-Peter Smielick, umweltpolitischer Sprecher der FDP-Kreistagsfraktion.
Die Freidemokraten wollen unter anderem wissen, wieviel Klärschlamm in den Kommunen des Rhein-Sieg-Kreises anfällt, wie er bisher verwertet wird und welche Möglichkeiten der Zusammenarbeit bei der Klärschlammverwertung es zwischen den Kommunen des Kreises, aber auch mit der Stadt Bonn oder anderen Verbänden gibt. „Auch über den gemeinsamen Neubau einer Verbrennungsanlage muss diskutiert werden. Wir schlagen daher vor, Vertreter der Stadt Bonn, der RSAG, der Landwirtschaft und des Aggerverbandes zu einer Sitzung des Umweltausschusses einzuladen, um mit ihnen über die zukünftige Klärschlammverwertung in der Region Bonn/Rhein-Sieg-Kreis zu beraten“, so Smielick.

Kundenfreundliche Sammeltaxis: FDP schlägt AST-App und besseren Service vor

 

Siegburg – Die FDP-Kreistagsfraktion Rhein-Sieg möchte Taxibus und Anruf-Sammeltaxis als Teil des ÖPNV-Angebots stärken. Insbesondere in ländlichen Bereichen des Kreises sorgen diese Angebote, die nur bei Bedarf fahren dafür, dass die Einwohner mobil bleiben ohne die Kosten durch leer fahrende Busse in die Höhe zu treiben.

In einem Antrag an den Ausschuss für Planung und Verkehr des Rhein-Sieg-Kreises schlagen die Freidemokraten vor, die Bestellung eines Sammeltaxis oder Taxibusses auch über eine Smartphone-App als Alternative zur telefonischen Bestellung möglich zu machen. „Wer den ÖPNV nutzt, ist Fahrplanauskünfte über das Handy gewöhnt. In den bestehenden Apps kann man sich die Sammel-Fahrten zwar anzeigen lassen, sie aber nicht per Knopfdruck bestellen. Den Umweg über die Telefonzentrale wollen wir den Nutzern gerne ersparen“, so Friedrich-Wilhelm Kuhlmann, Kreistagsabgeordneter und verkehrspolitischer Sprecher der FDP. Nach Möglichkeit sollte auch die Zahlung des AST-Zuschlags über eine App möglich sein. „Das normale Handyticket kann man schließlich auch in einer App kaufen“, so Kuhlmann weiter.

Verbessern wollen die Freidemokraten außerdem die telefonische Erreichbarkeit der AST- und Taxibuszentrale. „Im linksrheinischen Kreisgebiet ist die Zentrale nur bis 1 Uhr in der Nacht besetzt, obwohl Fahrten bis in den frühen Morgen angeboten werden“, berichtet Kuhlmann. Die Attraktivität des Angebots leide, wenn man es mehrere Stunden im Voraus bestellen müsse. Daher soll die Kreisverwaltung prüfen, wie sich die Erreichbarkeit dem Fahrplan entsprechend erweitern lässt.